Die vielfältige und fast unberührte Natur der Ascher Region steht heutzutage unter Naturschutz. Gleich zwei Naturschutzgebiete findet man hier. Das Naturschutzgebiet Smrciny (Fichtelgebirge) umfaßt die in den letzten fünfzig Jahren unbewohnte Landschaft entlang der Staatsgrenze zur Bundesrepublik Deutschland, von Trojmezi bis Pomezi bei Eger. Die Hügellandschaft im Raum von Haje, Egerer und Halstrover Wald wurde für Naturschutzgebiet Halstrov erklärt. Die Hügel hier erreichen eine Höhe von 700 m und mehr.
Die Natursehenswürdigkeiten der Ascher Region werden als Naturdenkmäler geschützt. Bystrina (Wildbach) im Kataster der Gemeinden Trojmezi und Hranice und der im Naturschutzgebiet Fichtelgebirge entspringende Luzni potok (Auerbach) wurden auf Grund ihrer Bedeutung im europäischen Kontext für Nationalnaturdenkmäler erklärt. Einer der Gründe für den Schutz ist auch das Vorkommen der eher selten erscheinenden Perlmuscheln. Zu weiteren Naturdenkmälern gehört ein etwa 250 m langer entblößter Quarzwall genannt Goethes Stein. Bei Hazlov gibt es ein Fundort von Egeran. Dieses Mineral ist durch den Eisen- und Goldgehalt braunrötlich verfärbt und seine nadelförmige Kristallchen sind weltweit einzigartig. In der Region entspringen viele Mineralquellen, von denen die in Dolni Paseky und in Doubrava gefaßt und für die Öffentlichkeit frei zugänglich sind. Von diesen ist die Quelle in Dolni Paseky die bedeutendste. Das Wasser aus dieser Quelle hat einen angenehmen Geschmack und wird als Tischwasser empfohlen. Seine Radioaktivität ist ungefähr so hoch wie bei dem Bad Brambacher Mineralwasser.