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Ascher Schloss
Das Schloss wurde in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts aufgebaut als eine der Siedlungen des Geschlechts der Zedtwitzer auf dem Michelsberg in der Umgebung der St. Nikolaus Kirche. Am Anfang des 18. Jahrhunderts wurde von den Zedtwitzern aus dem Schloss ein besonderes Frauenlehen gebildet, das im Jahre 1724 vom Kaiser Karel VI. bestätigt wurde. Das Schloss brannte im Jahre 1814 aus und wurde nicht mehr erneuert. Nach 1822 wurde hier ein klassizistisches Gebäude erbaut, heute Sitz des Museum.
Das Museum wurde im Jahre 1892 gegründet. In der 60er Jahren siedelte das Museum in das Gebäude auf dem Michelsberg um, wo ursprünglich das Zedtwitzer-Schloss stand. Nach einem umfangreichen Umbau wurden hier in der 2. Hälfte der 80. Jahre Expositionen der Geschichte Ascherlands und der Ascher Textilindustrie eröffnet.
Das Steinrelief mit Kaiser- und Familienwappen, erstellt aufgrund einer Berechtigung der Zedtwitzer in einer Lehenurkunde aus dem Jahre 1724. Der Wappen ist ein Symbol der Stadtbefreiung von der Pflichtunterkunft des Heeres und der möglichen Plünderung. Das Relief war ursprünglich im Winkelbogen des Schlosstors untergebracht. Nach dem Brand wurde es vom neuen Inhaber heruntergenommen und im Jahre
Die römisch-katholische Kirche wurde aufgebaut in der Nähe des Ortes der ursprünglichen spätbarocken Kirche aus dem Jahre 1780 vom Franzensbader Architekten K. Wiedemann in den Jahren 1867 – 1871 als einschiffiger Bau mit Querschiff und einem
Die Kirche gehörte zu den bedeutendsten historischen Baudenkmälern Ascherlands. Sie wurde aufgebaut in Jahren 1747 – 1749 an Stelle der ursprünglichen Kirche aus dem Jahre 1622. Der Kirchenschiff hatte 1050 Stellen und zusammen mit der Bestehlung auf drei Holzwandelgängen gewährte die Kirche Platz für 2 500 Personen. Der Barockaltar vom J. S. Zeitler aus dem Jahre 1754 und die große Orgel aus dem Jahre 1911 gehörten zu der wertvollsten Kircheneinrichtung. Bei Instandsetzungsarbeiten im Januar 1960 kam es zum Brand der Kirche, die innerhalb von 3 Stunden völlig ausbrannte. Später wurde auch das Turmmauerwerk mit dem Erdboden gleichgemacht. Im Jahre 2003 wurde der Umriss der Kirchenfundamente anhand eines Mauers als pietätvoller Ort gekennzeichnet.
Der Barockbau aus dem Jahre 1733 aufgebaut als Verwaltungszentrum der Zedtwitzer Herrschaft wurde im Jahre 1814 durch Brand vernichtet und in den Jahren 1815-16 erneut aufgebaut nach ursprünglichen Plänen durch den Architekten des neuen Egerer Rathauses Angelus Pfeffer. Im Jahre 1885 wurde das Gebäude um das zweite Stockwerk aufgestockt und in eine Pseudorenaissancegestaltung umgebaut. Nach 1945 wurde hier das Museum untergebracht, später dann die Stadtbibliothek. Im Jahre 2003 wurde das Gebäude instand gesetzt und der ursprünglichen Nutzung zugeführt.
Die häufigen Zwischenhalte und Zwischenaufenthalte von J. W. von Goethe in Aš (Asch) bei seinen Reisen nach Böhmen in den Jahren 1806 – 1823 führten zuerst zu Erstellung einer Gedenktafel, die auf dem Hotel zur Post auf dem Markt angebracht wurde. Im Jahre 1932 wurde inmitten des Platzes das Denkmal mit dem Brunnen enthüllt. Der Autor des Stadtbildes ist J. Watzal. Die Reliefs auf dem Postament stellen Szenen aus Goethes Werken dar. An der Nordseite sind Zeitrechnungen von Goethes Zwischenalten und Zwischenaufenthalten in Aš (Asch) aufgeführt.
Das einzige Luthers Denkmal in der ehemaligen Monarchie. Das Denkmal wurde im Jahre 1883 anlässlich des 400. Geburtstages Luthers enthüllt. Der Autor dieser zwei Meter hohen Skulptur ist J. Rössner aus Nürnberg.
Der Aussichtsturm wurde am Hainbergs Gipfel in Jahren 1902 – 1903 nach dem Projekt des Dresdner Architekten W. Kreis aufgebaut. Der
Das Denkmal oberhalb der Elsterquelle wurde im Jahre 1898 durch den Vogtländischen Berg- und Wanderverein errichtet.
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